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Ausbildungsstruktur

Fortbildungen bereichern die Grundlagen; sie sind wie das Salz in der Suppe für das Lernen von Shiatsu. Aus dem vielfältigen Angebot können Sie nach Ihren Interessen Seminare auswählen. Lassen Sie sich von den Erläuterungen zu den Themenbereichen inspirieren!

Unsere Fortbildungen sind nach Zugangsvoraussetzungen aufgelistet.
Fortbildungen der unteren Stufen oder ohne Voraussetzungen werden auch für höhere Stufen oder für Diplomierte angerechnet. Ggf. auch dort nachschauen.

Die aktuellen Kurse finden Sie hier.

Innere und äußere Ausrichtung
Shiatsubezogene Körper- und Energiearbeit - schwerpunktmäßig beschäftigt man sich mit der eigenen Bewegung, dem eigenen Tonus, der Durchlässigkeit und der Qualität der Berührung beim Shiatsu ohne gleichzeitig neue Shiatsuinformationen verarbeiten zu müssen. Diese Art Seminare sind schon früh in der Ausbildung sinnvoll, aber auch sehr empfehlenswert für TeilnehmerInnen der höheren Stufen.

Erweiterung des Technikrepertoires
Neue Möglichkeiten und Variationen der schon erlernten Techniken für die Meridianarbeit, für Dehnungen und Rotationen. Techniken für bestimmte Körperbereiche und Fragestellungen.

Vertiefung des Masunaga-Systems
Meridianfunktionen, kyojitsu, Mutterhand, das erweiterte Meridiansystem, Diagnosemöglichkeiten, Arbeit mit energetischen Reaktionen - und vieles mehr, das es zu vertiefen gibt.

Weiterführende Energiearbeit
Hier geht es z.B. um Vibrationsebenen, energetische Felder, Chakren - für fortgeschrittene Shiatsu-PraktikerInnen.

TCM in der Shiatsu-Praxis
Integration von TCM-Aspekten ins Shiatsu anhand von spannenden Themen.

Spezifische Anwendungsbereiche
Wie können die gelernten Vorgehensweisen spezifisch abgestimmt werden auf besondere Situationen: z.B. bei schwangeren Klientinnen, bei jemandem mit Rücken- oder Gelenkbeschwerden, bei Anliegen im seelischen Bereich, den Einsatz von Akupunkturpunkten für spezifische Gesundheitsbeschwerden.

Wahrnehmung
Eine verfeinerte Wahrnehmung für die energetischen Qualitäten und Prozesse ist eine  natürliche Folge des Shiatsu-Trainings. Hier werden einzelne Aspekte besonders geübt und vertieft.

Konzepte und Theorie
Die Shiatsutheorie ist einfach und praxisbezogen. Klarheit in den Konzepten führt zu entspannterem und klarerem Arbeiten.

Supervision
Die eigene Shiatsupraxis und die Beziehungen mit den Klienten zu reflektieren gehört zum professionellen Arbeiten.

Kommunikation und Beziehung
Wie gestalte ich das Gespräch vor der Shiatsu-Sitzung? Welche innere Haltung ist hilfreich im Gespräch? Wie beantworte ich Fragen nach der Sitzung? Wie gehe ich z.B. mit Problemen von Nähe und Distanz, hohen Erwartungen, Gefühlen von Hilflosigkeit, Abgrenzung ... um? Welche Rolle spielen Machtstrukturen? Dieses Themen sind für die Entwicklung professioneller Kompetenzen grundlegend.

LehrerInnentraining
Wenn erfahrene ShiatsupraktikerInnen Freude daran haben, ihr Können und ihre Shiatsubegeisterung an andere weiter zu geben, können sie im ESI individuelle Unterstützung und Rat bekommen oder entsprechende Seminare besuchen.

Ergänzungen zu Shiatsu
Was muss ich beachten, wenn ich eine eigene Praxis eröffnen möchte: Kostenkalkulation, Werbung, Steuer, rechtliche Fragen?
Wie präsentiere ich Shiatsu in der Öffentlichkeit?
Ernährungsempfehlungen.
Verständnis von Energiesystemen über den Shiatsukontext hinaus.

Die gesamte Ausbildung umfasst bis zum Diplom 500 Zeitstunden Unterricht in mindestens drei Jahren. Etwa 300 Stunden Selbststudium vervollständigen die Ausbildung.

Die Kurse der Ausbildungsstufen (Stufe 1 bis 7) werden ergänzt durch Seminare in Medizinischem und Psychologischem Grundwissen und in Traditioneller Chinesischer Medizin, Übungsgelegenheiten, Tutorien und Fortbildungen, die frei gewählt werden können.
Zum Selbststudium gehören Shiatsu-Selbsterfahrungen, das Üben des Gelernten, Intervisions- und Übungstreffen mit anderen AusbildungsteilnehmerInnen, Arbeitsgruppen in Stufe 6 und 7, schriftliche Hausarbeiten und Behandlungsnachweise.
Die einzelnen Bausteine der Shiatsu-Ausbildung mit Angaben über die jeweiligen Stundenzahlen werden im Folgenden unter 'Unterricht', 'Selbststudium' und 'Fortbildung' erläutert.

Es gibt einen grafischen Überblick über die Ausbildungstruktur.

Die im Unterricht vermittelten Fähigkeiten und Kenntnisse werden durch das Selbststudium weiter integriert. Sie erproben die gelernten Vorgehensweisen im Freundes- und Familienkreis und eignen sich die Shiatsu-Theorie anhand der Kursskripte weiter an. Übungen zur Stärkung der Mitte, für Flexibilität und Durchlässigkeit und für die Entwicklung der Selbstwahrnehmung vervollständigen den Ausbildungsprozess.  Übungstreffen mit anderen AusbildungsteilnehmerInnen, Shiatsu-Selbsterfahrungen, Arbeitsgruppen in Stufe 6 und 7, schriftliche Hausarbeiten und Behandlungsnachweise fördern die Auseinandersetzung mit Shiatsu und sich selbst auf vielen Ebenen. Diese ca 300 Stunden Selbststudium ergänzen die 500 Stunden Unterricht.

Selbstorganisierte Übungstreffen
Diese Treffen mit anderen TeilnehmerInnen sollen die gesamte Ausbildung begleiten. Die ÜbungspartnerInnen geben sich unterstützend Rückmeldung beim Austausch von Shiatsu, neue Techniken und Zugänge werden ausprobiert, die Theorie kann gemeinsam nachbereitet werden. Und die Intervision hilft bei der Reflexion des Vorgehens und der Erfahrungen bei der Arbeit mit ShiatsuklientInnen.

Shiatsu-Selbsterfahrung
Jeweils mindestens zehn Shiatsusitzungen bis zur Anmeldung zu Stufe 4 und bis Stufe 7  von empfohlenen ESI-Diplomierten ermöglichen es Ihnen, an sich selbst die vielfältigen Wirkungen von Shiatsu zu erfahren.
Die komplette aktuelle Liste der Shiatsu-PraktikerInnen des ESI wird im Kurs ausgegeben, viele dieser Adressen finden Sie aber auch hier.

Schriftliche Hausarbeiten
Zu den Kursstufen 5, 6 und 7 werden Sitzungs- und Falldokumentationen angefertigt. Die detaillierten Richtlinien werden vorher ausgegeben und besprochen. Sie können sie sich auch schon hier anschauen.
Sitzungsbeschreibungen für Stufe 5
Fallbeschreibungen für Stufe 6
Fallstudie für Stufe 7

Bestätigte durchgeführte Shiatsu-Sitzungen
In der Vorbereitung auf die Stufen 6 und 7 geben Sie möglichst viele Behandlungen, jeweils 75 Sitzungen weisen Sie im Kurs nach. Die genauen Richtlinien dafür werden in den vorherigen Kursen ausgegeben und besprochen, hier können Sie sich die Richtlinien anschauen: für Stufe 6 und für Stufe 7.

Arbeitsgruppen
In Stufe 6 und 7 ist die Intervision zu den dokumentierten Shiatsuprozessen in kleinen Arbeitsgruppen ein wichtiger Bestandteil des gemeinsamen Lernens im Kurs.

Ausbildungsstufen

Stufe 1 bis 3 (jeweils 33 Stunden): Studium des traditionellen Meridiansystems
Stufe 4 und 5 (jeweils 36 Stunden): Studium des Masunaga-Systems
Stufe 6 und 7 (jeweils 36 Stunden plus Kleingruppenarbeit): Entwicklung professioneller Aspekte der Shiatsuarbeit

Sie melden sich jeweils nur für einen Kurs an und bestimmen dann selbst - im Rahmen der Richtlinien und unter Berücksichtigung Ihrer individuellen Möglichkeiten - ob und in welchem Rhythmus Sie weitere Kurse besuchen wollen.

Hier finden Sie die aktuellen Terminen.


Übungsgelegenheiten

Zusätzlich zu den selbstorganisierten Übungstreffen dienen die obligatorischen Übungsgelegenheiten der Wiederholung und Vertiefung des Unterrichtsstoffes, der Unterstützung und Korrektur bei der praktischen und theoretischen Umsetzung. Insgesamt sind mindestens 120 Stunden erforderlich.

Vor den Stufen 2 und 3 sind jeweils mindestens 12 Stunden, vor Stufe 4 24 Stunden zu besuchen. Diese 48 Übungsstunden sind mit der Anmeldung zu Stufe 4 nachzuweisen.

Vor Stufe 5 sind mindestens 12, vor Stufe 6 30 Stunden zu absolvieren - nachzuweisen vor Stufe 6. Vor Stufe 7 sind 30 Stunden erforderlich.

Vor Stufe 4 werden alle Übungsgelegenheiten ab Stufe 1 anerkannt; vor Stufe 7 alle ab Stufe 4, wir empfehlen sehr die Teilnahme an den spezifischen Vertiefungskursen ab Stufe 6.

Auch die freiwillige Wiederholung von Stufenkursen kann als Übungsgelegenheit angerechnet werden.

Termine für Übungsstunden finden Sie hier.

Grundwissen

Medizinisches Grundwissen (MGW)
Die Seminare Medizinisches Grundwissen I, II und III mit insgesamt 45 Stunden gehören für ShiatsuschülerInnen ohne medizinische Vorkenntnisse zur Ausbildung.
Es wird sehr empfohlen, die Kurse möglichst früh in der Ausbildung zu absolvieren, spätestens jedoch vor Stufe 4. Die Kurse können in beliebiger Reihenfolge belegt werden; sie sind nicht mit denen der anderen ESI-Zentren kombinierbar.
Termine für die Kurse Medizinisches Grundwissen/MGW finden Sie hier.
Für SchülerInnen mit einer medizinischen Ausbildung empfehlen wir die Teilnahme an dem halbtägigen Seminar Medizinisches Grundwissen kompakt.

Psychologisches Grundwissen (PGW)
Für die Teilnahme an Stufe 5 sind diese 15 Stunden verbindlich. Der Kurs kann ab Stufe 2 besucht werden. Ausbildungen, die Grundlagen der Psychopathologie und der professionellen Beziehung beinhalten, können angerechnet werden.
Hier kommen Sie zum aktuellen Termin für Psychologisches Grundwissen/PGW ((4.4.2 PGW))

Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
Dieses Seminar ist Voraussetzung für Stufe 6 und kann ab Stufe 3 besucht werden. Vorhandene TCM Ausbildungen können angerechnet werden.
Hier kommen Sie zum aktuellen Termin für einen TCM-Kurs.

Tutorien

Unter einem Tutorium verstehen wir den Unterricht mit einer/m bis drei SchülerInnen für eine bis drei Stunden mit einer Lehrperson. Es dient der persönlichen Unterstützung, Korrektur, Supervision und Rückmeldung. Das Einzeltutorium vor Stufe 7 dauert eineinhalb Stunden.

Termine mit den Lehrerinnen aus Münster können Sie direkt mit ihnen vereinbaren. Die Telefonnummern und Termine mit Lehrpersonen aus anderen Instituten und GastlehrerInnen anderer Schulen finden Sie hier

Offizielles Tutorium
Individuelle Rückmeldung, Hilfestellung und Standortbestimmung. Vor der verbindlichen Anmeldung zu den Stufen 4, 6 und 7 ist das Überprüfen der Kenntnisse verpflichtend.
Das Tutorium vor Stufe 4 kann frühestens drei Monate nach dem Besuch von Stufe 3 absolviert werden, das vor Stufe 6 frühestens vier Monate nach dem Besuch von Stufe 5 und das Tutorium vor Stufe 7 frühestens sechs Monate nach dem Absolvieren der Stufe 6 und nach dem zweistündigen Behandlungstutorium.
Wenn von der Lehrperson Extra-Tutorien als Unterstützung aufgegeben wurden, ist das offizielle Tutorium nach diesen Extra-Tutorien zu besuchen.

Extra-Tutorium
Als Unterstützung und zum individuellen Erarbeiten eines Themas kann in einem Kurs oder einem Tutorium ein Extra-Tutorium aufgegeben werden.
Zwischen den einzelnen Tutorien sollten mindestens ca. sechs Wochen zum Praktizieren und Integrieren des neu Gelernten liegen.

Freiwilliges Tutorium
Es kann jederzeit zur Verfeinerung der Arbeit, zur Klärung von Fragen, auch zu Fallbeschreibungen und -studien oder zur Supervision belegt werden.


Wahlkurse

Die festgelegten Kurse umfassen ca. 450 Stunden. Die weiteren etwa 50 Stunden können frei nach eigenen Bedürfnissen und Interessen gewählt werden. Neben allen Kursen aus unserem Fortbildungsprogramm erkennen wir auch den empfehlenswerten Besuch zusätzlicher Übungsgelegenheiten und weiterer Tutorien an, ebenso die Wiederholung von Kursen.

Über die Fortbildungskurse erfahren Sie hier mehr.