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Fachartikel

Hier finden Sie einige Fachartikel von Lehrerinnen des ESI Münster und GastlehrerInnen.

Cliff Andrews: Die Entwicklung der Berührung im Shiatsu.
Brigitte Ladwig: Kyojitsu in Bewegung – Resonanz zu den Meridianfunktionen.
Brigitte Ladwig: Shiatsu als Arbeit mit der Seele. Wie können Seelenfragen durch Shiatsu beantwortet werden? Grundlegende Vorgehensweisen und Prinzipien und mehrere Fallbeispiele.
Brigitte Ladwig: Shiatsu bei Burnout-Syndrom.
Brigitte Ladwig: Shiatsu - Angst, Identität und Energiefeld.
Ursula Rudolf-Pflanz: Berührung in der Sterbebegleitung.
Hildegard Schäfer: Das Dao im großen Zeh.
Hildegard Schäfer: Achtsame Berührung in der Sterbebgleitung.
Hildegard Schäfer, Ursula Rudolf-Pflanz: Shiatsu im Hospiz in Bethel.
Eva-Maria Schulte: Kollektive und multidimensionale Aspekte im Shiatsu.
Dorothee Tietz + Lilo Lork: Shiatsu mit schwangeren Frauen
Elke Werner: Vertrauen und Zuversicht. Shiatsu mit Kindern und Jugendlichen in der Uni-Klinik Münster

In loser Reihenfolge finden Sie die Artikel zum Anlesen auch auf dieser Seite, weiter unten.

Artikel zum Multidimensionalen Shiatsu finden Sie hier.

Eine große Auswahl an Fachartikeln finden Sie unter 'Magazin' auf der Seite www.shiatsu-austria.at

Meridian- und andere Karten
Elli Mann-Langhof: Drei Meridiankarten. Farbige Meridianverläufe speziell für Shiatsu, mit Yu- und Bo-Punkten. 59 x 84 cm. www.huebner-books.de
Die fünf Wandlungen. 64 x 88 cm. www.dackau.de

Vertrauen und Zuversicht

Shiatsu mit Kindern und Jugendlichen in der Uni- Klinik Münster - Artikel von Elke Werner

Seit nunmehr 18 Jahren behandle ich in der Kinder und Jugendpsychosomatik der Uni- Klinik Münster Heranwachsende mit Shiatsu.
Shiatsu ist im UKM sozusagen volljährig geworden und verdient endlich einen Bericht im Journal. Seit sieben Jahren wird Shiatsu am UKM inzwischen auch in der Erwachsenenpsychosomatik angeboten. Ohnehin hatte ich den Plan zu schreiben. Kathrin Soehlkes  Aufruf gab mir den letzten Schwung, den Artikel zu vollenden.
Seit 1997 habe ich als Physiotherapeutin der Kinderklinik des UKM die Chance, auf der Czerny Station Shiatsu anzubieten. Mein Wunsch, dort mit Shiatsu wirksam zu werden, war zunächst für einige Ärzte und Therapeuten befremdlich. Heute denke ich, dass meine Zurückhaltung und gleichzeitig meine innere Klarheit-also meine Haltung, Shiatsu in dieses Therapiekonzept einzubringen, ein wertvoller Schlüssel zum Erfolg war. Ich bot für die Mitarbeiter Shiatsu- Fortbildungen an und spätestens, nachdem der damalige Professor der Station einen Gutschein für eine Behandlung eingelöst hatte, bekam Shiatsu einen festen Platz im Therapiekonzept.

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Kyojitsu in Bewegung – Resonanz zu den Meridianfunktionen

Ein Lehrstück - Artikel von Brigitte Ladwig

Die Arbeitsaufgabe in einem Abschlußkurs der Shiatsu Ausbildung war, die Informationen aus Bo Shin mit dem Anliegen der Partnerin und der kyojitsu-Diagnose am Hara zu einem Sitzungsthema zu verbinden, worauf dann pr aktisch in einer Behandlung Bezug genommen werden sollte. Ein besonderer Schwerpunkt lag  darauf, die Meridianfunktionen in die Berührungskommunikation einzubeziehen. Um die Shiatsulernenden dabei supervidieren zu können, möglichst ohne sie beim Arbeiten zu unterbrechen, sollten sie ihre Beobachtungen, das Ergebnis der Haradiagnose, ihre Zielsetzung für die Behandlung und ihre Ideen zu den passenden Aspekten der Meridianfunktionen für uns Lehrerinnen sichtbar aufgeschrieben an ihrem Platz auslegen.

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Shiatsu als Arbeit mit der Seele

Überarbeitete deutsche Fassung des in der Ausgabe Winter 1999 number 72 der Shiatsu Society News (England) erschienenen Artikels von Brigitte Ladwig

Erreichen wir, indem wir uns im Shiatsu auf das Ki beziehen, nicht sowieso schon die seelische Ebene? Das stimmt. Ki ist der „Stoff“, die Vibration, der alle Aspekte miteinander verbindet. Durch Shiatsu sprechen wir z.B. Gelenke, Muskeln, Organe, das Nervensystem, die Atmung, und eben auch Gefühle, Verhaltensweisen, Gedanken, die Art des In der Welt Seins an. Das ist ja das Wunderbare an Shiatsu.

Warum also dieser Artikel?

Zum einen sind Shiatsu-SchülerInnen und Shiatsu-Graduierte oft verunsichert, wie sie mit Fragen und Problemen von Klienten, die sich auf die psychische Ebene beziehen, umgehen sollen. Zum anderen kann man sich in der Arbeit ebenso z.B. auf einen inneren Konflikt, dargeboten als Traum, wie auf ein geschwollenes Knie als Sitzungsthema beziehen.

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Kollektive und multidimensionale Aspekte im Shiatsu

oder „die allgemeine Weltlage im individuellen Ausdruck einer Klientin“
Nach dem Lesen dieses kleinen Erfahrungsberichtes erklärt sich der Titel wohl von alleine.

Artikel von Eva-Maria Schulte

Dieser persönliche Erfahrungsbericht beschreibt einerseits meine Arbeit nach Pauline Sasaki's Konzept „der multidimensionalen Aspekte“ im Shiatsu und die Wirksamkeit unterschiedlicher Ebenen in einer Behandlung anzusprechen, obwohl der grundlegende Fokus auf "körperlicher" Ebene und "einfachem" Shiatsu lag. Manches mag für einige ShiatsupraktikerInnen neu in Definition und Betrachtung sein, manches bekannt und beides gemeinsam zeichnet ein Bild....

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Das Dao im großen Zeh

Ein Bericht von Hildegard Schäfer

Im Herzen der Toskana, ca. 30 Autominuten von Pisa entfernt, fand vom 5. – 8. Oktober 2006 der Workshop „Das Dao im großen Zeh“ mit Brigitte Ladwig, Eva-Maria Schulte und Patrizia Stefanini statt. „Das Gruppen- und Seminarhaus Podere de Capannacce, auf einem Hügel gelegen, ist von Olivenhainen, Weinbergen und Wäldern umgeben und bietet das richtige Ambiente für alle, die im Grünen und in Ruhe arbeiten und wohnen wollen.“ heißt es im Hausprospekt. Doch nicht nur die Lage und die freundliche Atmosphäre hier sind wohltuend für Körper, Geist und Seele, auch die aus frischen Zutaten bereiteten Speisen sind eine Energie- und Lustquelle. An diesem Ort fließt das Ki, so dass es leicht war, sich beim Shiatsu in diesen Fluss einzuklinken und sich davon tragen zu lassen.

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Achtsame Berührung in der Sterbebegleitung

Ein Artikel von Hildegard Schäfer

In unserer Hospizgruppe erlebe ich immer wieder, dass wir SterbebegleiterInnen an unsere Grenzen stoßen, wenn es z. B. nicht mehr möglich ist, mit den Todkranken verbal zu kommunizieren oder wir hilflos mit ansehen müssen, dass die Sterbenden Ängste oder Schmerzen erleiden. Das Bedürfnis, etwas tun zu wollen, ist groß, denn es ist schwer, die eigene Hilflosigkeit und Ohnmacht zu erleben und auszuhalten.

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Shiatsu im Hospiz in Bethel

Ein Interview mit Birgit Clausen von Ursula Rudolph-Pflanz und Hildegard Schäfer

Birgit Clausen, 50 Jahre alt, Gymnastiklehrerin, Motopädin und Shiatsu Praktikerin arbeitet in Bethel mit schwerstbehinderten Menschen. Seit fünf Jahren begleitet sie im stationären Hospiz der v. Bodelsc hwinghschen Anstalten Bethel im Haus Zuversicht Menschen in ihrer letzten Lebensphase. 2003 hat sie eine Zusatzausbildung in Palliative Care für psychosoziale Berufe absolviert.
(Anmerkung: In den Hospizen werden die Menschen in der letzten Lebensphase als Gäste bezeichnet und auch so gesehen.)

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Berührung in der Sterbegleitung

Ursula Rudolph-Pflanz, die Shiatsu praktiziert, berichtet über ihre Erfahrungen.

„Viele ältere, schwerkranke Menschen leiden häufig an mangelndem „ Hautkontakt“; sie verhungern buchstäblich, weil sie mit dem Leben nicht in Berührung sind.“
Dr. med. Bernie Siegel, Prognose Hoffnung; 1988, S. 251

In vielen Kulturen ist Massage ein ganz selbstverständliches Hausmittel, das bei Verspannungen und Schmerzen angewendet wird. Diese Selbstverständlichkeit ist bei uns weitgehend verloren gegangen. So kann bei uns Begleiterinnen eine Scheu da sein, diejenigen zu berühren, die wir begleiten oder wir tun in dem Bedürfnis helfen zu wollen zu viel, ohne die Bedürfnisse unseres Gegenübers hinreichend zu erspüren.

Was tun?

Wir können fragen, ob der zu begleitende Mensch Berührung wünscht. Es kann sein, dass jemand eine solche strikt ablehnt, es ist aber auch möglich, wenn nicht wahrscheinlich, dass erst eine Beziehung aufgebaut werden muss.

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Shiatsu bei Burnout-Syndrom

Akzeptanz, energetische Muster und Potentiale - Artikel von Brigitte Ladwig

Burnout gehört zu den zunehmenden psychischen Erkrankungen, von denen mittlerweile 20% der Berufstätigen betroffen sind. Bei diesem komplexen Beschwerdebild treten neben großer Erschöpfung vielfältige körperliche Symtome, wie Kopfschmerzen, Atemnot, Herzkreislauf-Probleme, Magen-Darm-Störungen, Rückenschmerzen oder Schlafprobleme auf. Betroffene leiden unter starken physischen Beeinträchtigungen wie Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit, Ängsten, emotionaler Erschöpfung, Depressionen und Sinnkrisen.

Der Artikel in der CO.med im September 2014 liegt hier als pdf vor.